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Kelch

Die Vergoldung dieses Kelches aus 800er Silber mit Hammerschlag war stark geschädigt und oxidiert. Nach Abstimmung mit der zuständigen Denkmalpflege wurden folgende Restaurierungsmaßnahmen vorgenommen:

Der Kelch wurde zunächst komplett zerlegt. Alle Teile wurden elektrolytisch gereinigt, nass gekratzt, gebeizt, nass gekratzt und abschließend geschliffen und poliert. Das Gestänge wurde gerichtet und überarbeitet. Der gesamte Kelch bekam eine neue 24-karätige Hartglanzvergoldung und wurde neu montiert.

Bassgeige

Diese Stäbe wurden bei einer vorherigen Restaurierung von einer Kasel in Bassgeigenschnitt auf eine Kasel im heutigen Schnitt übertragen. Um den Längenunterschied der Schnitte auszugleichen wurde am Vorderstab ein Stück angesetzt. Beim Kreuzstab der Rückseite wurden die Evangelistendarstellungen des Querstabs abgetrennt und unten angesetzt zur Verlängerung. Die Stäbe wurden auf einen synthetischen Brokat übertragen.

Ziel war nun die Rückführung in den ursprünglichen Bassgeigenschnitt. Hierzu wurden die Stäbe komplett abgetrennt und  die, nicht ursprüngliche, Bordeneinfassung entfernt. Die gesamte Stickerei wurde nachgesehen, gesichert und ergänzt. Die entfernten Evangelistenmedaillons wurden auf Goldliston aufgesetzt und der ursprüngliche Kreuzstab wieder hergestellt. Abschließend wurden die Stäbe auf eine neue Kasel in zeitgemäßem Damast im Bassgeigenschnitt aufgesetzt und mit Baumwollsatin gefüttert.

Vorher

Nachher